RESPEKT! ANERKENNUNG! WERTSCHÄTZUNG!
25.09.2008: Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht eröffnet Ausstellung "Brandenburg, das bist du uns wert!"
(Text/Fotos: Kai Schubert)
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Vom 23.09. bis 02.10.2008 steht die Ausstellung interessierten Besuchern offen |
Für gewöhnlich herrscht in der Cafeteria der Brandenburgischen Staatskanzlei in Potsdam eigentlich nur zur Mittagszeit Hochbetrieb. Dann, wenn in dem lichtdurchfluteten Gebäude Parlamentarier und Beamte die Tische bevölkern und den Raum mit Leben erfüllen. Am vergangenen Dienstag jedoch wurde die übliche vormittägliche Verschlafenheit von einer sicher nicht ganz alltäglichen, bunt gemischten Schar junger und älterer Menschen gestört. Neben Vertretern aus Politik, Presse, Wirtschaft und Jugendarbeit waren auch die jugendlichen Teilnehmer und Teilnehmerinnen vom Modellprogramm "Brandenburg, das bist du uns wert!" der Stiftung Demokratische Jugend zahlreich der Einladung des Brandenburgischen Bildungsministers Holger Rupprecht gefolgt, zusammen mit ihm die gleichnamige Wanderausstellung zu eröffnen.
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Stolz präsentierten die jungen Leute ihre Ausstellung |
Die zehn Schautafeln zeigen die Ergebnisse der Forschungsarbeit, der sich die Jugendlichen aus zehn Regionen Brandenburgs über Monate mit großem Engagement gewidmet haben. In kurzen Texten beschreiben sie, was den Menschen ihrer Heimat und was ihnen selbst wichtig ist. Zusammenhalt, Familie, Freundschaft, Arbeit, Respekt und Anerkennung, Liebe und Wertschätzung, Verständnis und Toleranz bilden die Basis für das Zusammenleben der Menschen in Brandenburg. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Programm "Brandenburg, das bist du uns wert!" waren aber auch gefordert, sich zu überlegen, was sie konkret tun können, um sich in ihren Regionen für die genannten Werte einzusetzen. Herausgekommen ist dabei eine Fülle von guten Ideen, die in naher Zukunft in die Tat umgesetzt werden. Die Jugendlichen des Jugendbeirats Falkenberg werden die Partnerschaft zur polnischen Partnerstadt Otyn und den dortigen Jugendlichen weiter ausbauen. Um Jung und Alt zusammenzubringen starten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Pritzwalk an der Prignitz ein Projekt, bei dem Jugendliche Patenschaften für Senioren übernehmen. In Peitz im Spree-Neiße-Kreis werden die jungen Leute mit den Neuzugängen ihrer Schulen ein Orientierungsprojekt durchführen, bei dem sie Betriebe besichtigen und dort Auszubildende und deren Ausbilder befragen werden. Das alles soll den jüngeren Schülern helfen, sich beruflich zu orientieren und ihnen Chancen in der Heimatregion aufzeigen.
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Beim Gang durch die Ausstellung konnten die Jugendlichen Bildungsminister Holger Rupprecht ihre Ergebnisse vorstellen |
Auf der anlässlich der Ausstellungseröffnung vom Bündnis für Werte in der Erziehung Brandenburgs einberufenen Pressekonferenz zollten Bildungsminister Holger Rupprecht, Landesjugendringchef Bernd Mones, der Vorsitzende der brandenburgischen Industrie- und Handelskammer, Victor Stimming und Andreas Pautzke, Geschäftsführer der Stiftung Demokratische Jugend, den Jugendlichen Respekt und Anerkennung für ihr beachtliches freiwilliges Engagement. Nur dadurch wurde die in ihrem Ergebnis beeindruckende Ausstellung überhaupt möglich.
Für Andreas Pautzke steht nach dieser erfolgreichen Eröffnung und am Ende des ersten Programmdurchlaufs fest: "Junge Menschen und Werte passen zusammen! Die Jugendlichen haben ihren Blick geschärft und tragen ihr Werteverständnis nun in ihre Heimatregionen. Das ist gelebte Demokratie." Dem schloss sich auch Minister Holger Rupprecht an und sicherte dem Programm die weitere Unterstützung seines Ministeriums zu. "Mit "Brandenburg, das bist du uns wert!" hat sich gezeigt, dass die Arbeit des Bündnisses für Werte in der Erziehung in Brandenburg Früchte trägt." Deshalb komme auch der kleinen Ausstellung in der Cafeteria der Staatskanzlei eine so große Bedeutung zu. Am Sonntag stehen die Kommunalwahlen in Brandenburg an und etwa 168000 Jugendliche dürfen erstmals daran teilnehmen. Diese Jugendlichen fordert Minister Rupprecht auf: "Geht wählen! Steht zu euren Werten! Gestaltet die Zukunft unseres Landes mit. Wir halten zusammen gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit!"
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Alle Besucher zeigten sich beeindruckt von der tollen Leistung der Jugendlichen |
Allen interessierten Potsdamern steht die Ausstellung in der Cafeteria der Brandenburgischen Landesregierung noch bis zum 2. Oktober zum Besuch offen. Danach geht sie über elf Stationen durch die Mark auf Reisen. Die vorläufig letzte wird vom 16. bis 26 März 2009 in Falkenberg im Elbe-Elster-Kreis sein.






