Ganz nah dran: Zeitenspringer bei der Arbeit!
01.10.2008: Teil 12: "Ich bin doch gar kein Held" - Menschen, die gutes tun in und rund um Erfurt
(Text / Fotos: Andre Neumann)
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Selbst gestaltete Figuren als Helden |
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Das Zeitenspringerteam |
Dabei fanden sie Geschichten in und um ihre Heimatstadt Erfurt. So recherchierten sie etwa die Geschichte der Familie Triebel in Bad Frankenhausen, die sich seit langer Zeit für den Erhalt eines Waldstücks stark macht, unterhielten sich mit einer jungen Frau und Mutter, die ihr Leben meistert, ihre Ausbildung erfolgreich trotz aller Widrigkeiten abschloss, ein freiwilliges soziales Jahr absolvierte, ihr Fachabitur nachholte und jetzt sogar studieren möchte. Das alles mit Kind. Oder die etwas andere Form des Unterrichts von Fr. Kaiser, die es nach der Wende geschafft hat die Erfurter Zooschule zu erhalten und unzähligen Kindern und Jugendlichen somit anschaulichen Biologie- und Chemieunterricht ermöglicht. Ebenso die Direktorin der Zeitenspringer. Sie setzt sich seit Jahren für den Erhalt ihrer Schule am Roten Berg ein, tüftelt immer wieder an neuen Konzepten zum Fortbestehen des Lehrbetriebs und entwickelte erst kürzlich die Idee innerhalb der Schule ein offenes Bürgerhaus als Treffpunkt für den ganzen Stadtteil zu etablieren.
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Treffpunkt Erfurter Brücke |
Es sind diese außergewöhnlichen und doch so alltäglichen Biographien von Menschen ganz verschiedenen Alters, die tapfer und mutig für ihre Sache einstehen. Über diese Menschen möchten die Zeitenspringer aus Erfurt berichten, ihnen vielleicht ein wenig Aufmerksamkeit und Anerkennung schenken. Dazu treffen sie sich auch an Nachmittagenoder am Wochenende in der Erfurter Brücke und besprechen die nächsten Schritte, fahren zu Interviews, sammeln Fotos und Dokumente und werten diese aus. Lehrerin Sabine Becker ist stolz auf ihre Jugendlichen und das eingebrachte Engagement neben Schule und Alltag.
Der Gruppe steht bis zum Jugendgeschichtstag im Dezember noch einiges an Arbeit bevor, sollen die acht bereits geführten Interviews noch verschriftlicht und in einer Wanderausstellung umgesetzt und präsentiert werden. Dafür ist bereits eine Familie aus Holz in Lebensgröße gebaut worden. Sie wurde nach eigenen Skizzen und Vorlagen gesägt und bemalt. Sie zeigt beispielhaft die Helden um die es hier geht. Nur der kleine Hund fehlt noch, aber was nicht ist wird ganz bestimmt noch werden.
MP3-Audio-Donwload (3 MB):
Lehrerin und Projektleiterin Sabine Becker im Gespräch
Lernen Sie das Projekt persönlich kennen! Am 2.12.2008 auf dem Jugendgeschichtstag im Landtag in Erfurt!






