Zeitensprünge
Weltgeschichte, Landesgeschichte, die lokale Geschichte des Heimatortes - Geschichte kann äußerst spannend sein, erst recht, wenn sie sich vor der eigenen Haustür abspielt. Allerdings geraten viele Geschichten über die Vergangenheit in Vergessenheit, Zeitzeugen sterben, die Quellen verstauben. Gerade für die Jüngeren unter uns ist es deshalb wichtig, Geschichte immer wieder neu zu ergründen und sie lebendig zu halten. Im Rahmen der Zeitensprünge-Projektarbeit können sich Jugendliche mit den historischen Ereignissen ihrer unmittelbaren Umgebung auseinander setzen und Geschichte für sich selbst und andere erfahrbar machen. Warum trägt beispielsweise eine bestimmte Straße gerade diesen Namen oder zu welchem Anlass wurde das Denkmal auf dem Dorfplatz errichtet? Viele Jugendliche haben sich bereits auf Spurensuche begeben.
Das Jugendprogramm Zeitensprünge sucht auch 2009 wieder spannende Geschichten aus den Heimatregionen und -kiezen der Jugendlichen in den ostdeutschen Bundesländern. Forschungszeitraum ist das 20. Jahrhundert.
Die Bewerbungsfrist ist am 19. Januar abgelaufen. Über die Auswahl der Förderprojekte hat in jedem teilnehmenden Land im Februar 2009 eine Jury entschieden.
Die Projektarbeit ist im März angelaufen. Unsere Partner in den Ländern haben Auftaktveranstaltungen mit Einführungen in das Programm und der Vermittlung von methodischem Handwerkszeug durchgeführt.
Für die Umsetzung des Projektes wird eine Förderung von bis zu 1.100 Euro gewährt, um die Recherchearbeiten und die Dokumentation der Ergebnisse in Form von Broschüren, Filmen, Fotobänden, PowerPoint-Präsentationen, Ausstellungen usw. zu finanzieren.
Neue "Zeitenspringer-Teams" bekommen außerdem ein Starterset u.a. mit Digitalkamera und Aufnahmetechnik. Fachveranstaltungen bieten allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen einen Erfahrungsaustausch über Methoden und Arbeitshilfen. Für grundsätzliche Hilfestellungen, stehen in jedem der teilnehmenden Länder Ansprechpartner zur Verfügung.
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