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Das FSJ-Kultur in der Koordinierungsstelle

Seit über vierzig Jahren können sich junge Menschen im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres engagieren.
Seit 2001 ist ein FSJ auch in den unterschiedlichen kulturellen Einrichtungen möglich.
Und seit September 2008 arbeitet Anselm Meyer in der Koordinierungsstelle aktiv mit an neuen "Perspektiven für junge Menschen".

Ausgangspunkt für die Schaffung des FSJ Kultur war die Überzeugung, dass der Kulturbereich gut geeignet ist, Jugendlichen einen Gestaltungs- und Experimentierraum zu geben. Hier warten vielfältige Herausforderungen, die es den jungen Menschen ermöglichen eigene Potenziale freizulegen und vorberufliche Erfahrungen zu sammeln. Im freiwilligen Engagement finden Jugendliche die Möglichkeit, Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Eben diesen Ansatz verfolgt die Koordinierungsstelle "Perspektiven für junge Menschen" in der Stiftung Demokratische Jugend mit den von ihr initiierten Programmen und Initiativen. Am 9. November 2009 veranstaltet sie - anlässlich des 20. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer - zusammen mit dem Deutschen Historischen Museum Berlin den ersten ostdeutschen Jugendgeschichtstag. Etwa 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Programm "Zeitensprünge" präsentieren im Schlüterhof des Zeughauses Unter den Linden die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit aus dem Themenschwerpunkt DDR-Geschichte und Geschichte der Friedlichen Revolution 1989.

Ein umfangreiches Programm mit Diskussionsrunden, Workshops, Präsentationen, Lesungen, Filmvorführungen und vielem mehr bildet dabei den Rahmen der zweitägigen Veranstaltung.

Anselm Meyer hat sich entschieden, einen Workshop mit dem Titel "Jüdisches Leben in der DDR" zu gestalten und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Jugendgeschichtstag 2009.

FSJ-Kultur 2008 in der Stiftung Demokratische Jugend - eine ganz persönliche Herausforderung

Herzlich willkommen, Anselm! Erzähl doch mal in fünf kurzen Sätzen, wer du bist und warum du hier bei uns in der Koordinierungsstelle dein FSJ-Kultur absolvieren willst.

  

Anselm Meyer

 

Mein Name ist Anselm Meyer. Ich bin 19 Jahre alt und komme aus der Nordsee-Stadt Wilhelmshaven. Mitte August 2008 bin ich nach Berlin gezogen, um ein Freiwilliges Soziales Jahr - Kultur (FSJ-Kultur) als zivilen Ersatzdienst abzuleisten. Ich wohne in Kreuzberg - im schönen Bergmannkiez - und beschäftige mich schon immer intensiv mit Politik, Musik und Fußball. Schon in Wilhelmshaven politisch aktiv gewesen, bietet sich mir durch das FSJ-Kultur die Möglichkeit, neue Zusammenhänge und Standpunkte kennen zu lernen. Für das FSJ-Kultur habe ich mich auch entschieden, weil ich gerne Einblick in die Arbeitsweise einer Organisation im kulturellen Bereich bekommen möchte.

Welche Idee für ein selbstverantwortliches Projekt bringst du mit?

"Jüdisches Leben in der DDR" ist der Titel des Workshops, den ich im Rahmen meines eigenverantwortlichen Projekts während meines FSJ-Kultur planen, organisieren und durchführen werde. Anlässlich 20 Jahre Mauerfall findet am 9. November 2009 der erste ostdeutsche Jugendgeschichtstag im Deutschen Historischen Museum in Berlin statt. Der Workshop wird Teil des Rahmenprogramms dieser Veranstaltung sein. Er hat das Ziel, den Teilnehmern einen Einblick in das jüdische Leben in der DDR zu vermitteln. Ich denke, dass es wichtig ist, dieses Thema auf die Agenda der Geschichtsforschung und der Wahrnehmung im Allgemeinen zu setzten, da es meiner Meinung nach nicht genug diskutiert und behandelt wird.


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19.01.2009: Wanderausstellung "Brandenburg - Das bist du uns wert!"- macht Station im Landkreis Oder-Spree
29.01.2009: „20 Jahre Friedliche Revolution“
Geschichtsmesse der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Suhl
16.03.2009: Wanderausstellung "Brandenburg - Das bist du uns wert!"- macht Station im Landkreis Elbe-Elster