Potenziale unter der Lupe
03.08.2009: Verbund Rück- und Zuwanderung analysiert im Auftrag des Verkehrsministeriums die Rückkehrförderung in Ostdeutschland
Der Verbund Rück- und Zuwanderung analysiert im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Weiterentwicklungspotenziale der ostdeutschen Rückkehrinitiativen. Ziel ist es, die Rückkehrförderung in Ostdeutschland vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in den neuen Ländern zu optimieren.
Ostdeutschland hat seit 1991 knapp 1,4 Millionen seiner Einwohner verloren, davon rund zwei Drittel durch Abwanderung. Das Forschungsprojekt soll unter anderem untersuchen, welche Ansätze bei der Ansprache der Abgewanderten und der Gewinnung von Partnern aus Wirtschaft und Arbeitsverwaltung erfolgreich waren. Dazu werden Strukturen, Ressourcen und Aufgaben der Agenturen, Initiativen und des Verbundes Rück- und Zuwanderung im Rahmen von Befragungen, einer Fragebogenaktion sowie von Workshops analysiert. Mit der Auswertung werden generelle Handlungsempfehlungen für die nächsten Schritte einer Gesamtstrategie zur Förderung der Rück- und Zuwanderung erarbeitet.
Das Forschungsprojekt läuft bis Ende des Jahres unter dem Dach der Stiftung Demokratische Jugend.
| Der Verbund Rück- und Zuwanderung arbeitet seit 2006 auf Initiative der Koordinierungsstelle "Perspektiven für junge Menschen" in der Stiftung Demokratische Jugend und der Schweriner Agentur mv4you als länderübergreifender Zusammenschluss ostdeutscher Rückkehrinitiativen. Er steht weiteren interessierten Initiativen offen. Mehr Informationen finden Sie hier: |







