"Wissenschaftliche Begleitforschung am Beispiel des Jugendprogramms Zeitensprünge"
20.09.2005: Entwickeln Jugendliche, die sich intenisv mit der Geschichte ihrer Region auseinandersetzen eine positivere Einstellung zu ihrer Heimat und kehren ihr nicht leichtfertig den Rücken?
Diesen Zusammenhang wird Frau Prof. Dr. Christiane Dienel von der Hochschule Magdeburg-Stendal in Zusammenarbeit mit dem nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung in den nächsten Monaten genauer untersuchen.
Am Beispiel der Zeitensprünge-Projekte soll die Wirksamkeit von Projektarbeit mit historischem Bezug ermittelt werden: Wie wirkt sich aktive Beteiligung in Jugendgeschichtsprojekten auf die Abwanderungs- und Bleibeabsichten bei Jugendlichen aus? Sind es einfach nur die guten Erfahrungen im Team, die die Jugendlichen in der Auseinandersetzung mit Geschichte und Zeitzeugen in den vielfältigen Projekten machen, oder verändert diese Arbeit auch grundsätzlich etwas an ihrer Abwanderungs- bzw. Bleibebereitschaft?
Um diese Fragen klären und auch wissenschaftlich belegen zu können, werden Fragebögen an die Zeitensprünge-Projekte und an alle teilnehmenden Jugendlichen versandt. Interviews mit den Projektleitungen und Diskussionsrunden mit den beteiligten Jugendlichen sollen die Auswertung ergänzen. Erste Ergebnisse werden im April 2006 erwartet.







