Alle Sinne im Dialog: Friedliche Revolution, Bürgerbewegung und DDR-Alltag erfahrbar machen
08.10.2009: Der Ostdeutsche Jugendgeschichtstag am 8. und 9. November lädt Jung und Alt zu "20 Jahre Mauerfall - Geschichte und Geschichten" in das Deutsche Historische Museum ein
Berlin, 8. Oktober 2009 - Wie schmeckte die DDR, welche Melodie hatte der Alltag, wie sah es auf den Straßen im November 1989 aus und wie roch die Freiheit nach dem Fall der Mauer? Diese und viele andere Fragen werden die Gäste des Ostdeutschen Jugendgeschichtstags am 8. und 9. November 2009 beantworten. Sie tragen auf diese Weise dazu bei, Geschichte auch mit Hilfe von sinnlichen Zugängen nachvollziehbar und erlebbar zu machen.
Die Stiftung Demokratische Jugend lädt Familien, Schulklassen und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, das Programm aus Zeitzeugentalks, Lesungen und Theater- und Filmvorführungen im Schlüterhof, im Zeughauskino und im Auditorium des Deutschen Historischen Museums zu erleben.
Zeitzeugen aus Politik, Kultur und Showbusiness treten auf dem Ostdeutschen Jugendgeschichtstag in einen Dialog: Wolfgang Thierse (MdB) spricht mit Dr. Lothar de Maizière, Peter Meyer von den Puhdys talkt mit Reinhard Lakomy, Markus Meckel erinnert sich mit Doris Liebermann und Christoph Links. Bürger Lars Dietrich liest aus seinem Buch "Schlecht Englisch kann ich gut: Eine freie deutsche Jugend" und Hans-Hermann Hertle stellt seine "Chronik des Mauerfalls" vor. Persönliches, Alltägliches und Bemerkenswertes über die Ereignisse rund den November 1989 wird dabei zur Sprache kommen.
Beim Ostdeutschen Jugendgeschichtstags geht es jedoch vor allem um Menschen, die den Fall der Mauer gar nicht erlebt haben: Etwa 200 Jugendliche aus 30 Projekten des Jugendprogramms "Zeitensprünge" sind im Laufe des Jahres Fragen zur DDR und zur Friedlichen Revolution nachgegangen, haben Zeitzeugen befragt und in Archiven geforscht. Ihre Ergebnisse präsentieren sie unter dem Motto "20 Jahre Mauerfall - Geschichte und Geschichten" im Schlüterhof der Öffentlichkeit.
Schirmherrin des Ostdeutschen Jugendgeschichtstages ist Bundesministerin Ursula von der Leyen. Als weitere Gäste werden Bundesminister Wolfgang Tiefensee, der Parlamentarische Staatssekretär (BMFSFJ) Dr. Hermann Kues, Prof. Hans-Hendrik Grimmling, Vera Lengsfeld, Susanne Fritsche, Hermann Vinke, Thierry Bruehl, Rudi Pahnke, Sibylle Nitsche und Antje Taffelt erwartet.
| Die Stiftung Demokratische Jugend hat seit dem Jahr 2004 knapp 750 Jugendgeschichtsprojekte in den ostdeutschen Bundesländern und Berlin gefördert. Über 10.000 Jugendliche haben seither Geschichte und Geschichten erforscht, die in keinem Geschichtsbuch stehen. Der Ostdeutsche Jugendgeschichtstag 2009 präsentiert eine thematische Auswahl dieser Projekte erstmals einer breiten Öffentlichkeit. Er ist offizieller Teil des Rahmenprogramms der Bundesregierung zum 20. Jahrestag der Friedlichen Revolution von 1989 und wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. |
Das Programm und Informationen zu den Gästen des Ostdeutschen Jugendgeschichtstags finden Sie auf www.jugendgeschichtstag.de.
Presse-Kontakt:
Stiftung Demokratische Jugend
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